zwei Meinungen


Am 25.1. sind alle Klassen der 9. Jahrgangsstufe in den Landtag von Mecklenburg-Vorpommern in Schwerin gefahren.
Zuerst kamen wir in einen Raum, wo uns alle wesentlichen Informationen zur Parlamentsarbeit und dem Aufbau des Saals mit der Sitzordnung erklärt wurden. Anschließend sind wir in den Plenarsaal gegangen, wo gerade eine Diskussion über Baby-Willkommengeschenke geführt wurde.
Von unserer Besuchszeit wurden 15 Minuten gekürzt, da Die Linke 15 Minuten Beratungszeit beantragt hatte, die sie auch bekam.
Nach der Zeit im Plenarsaal hatten wir Zeit, uns mit einer Abgeordneten der Linken zu unterhalten.
Den Besuch im Landtag fand ich sehr toll, da wir Einblicke in die Parlamentsarbeit hatten, jedoch war es sehr schockierend wie wenig Aufmerksamkeit und Respekt sich die einzelnen Abgeordneten aus verschiedenen Parteien zollen.
Fritzi R. (9b)

Diese Exkursion, die wir am Freitag dem 25.1.19 durchgeführt hatten, war so ziemlich die beste, die ich je hatte. Die Busfahrt war sehr lustig und ging c.a 50 Minuten; das spielt jetzt aber keine Rolle.
Als wir, die 9.Klassen, vor dem Schloss in der Landeshauptstadt Mecklenburg Vorpommen standen, wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt. Die erste Gruppe fing mit dem Besuch an, während die zweite Freizeit  hatte (ich war in der zweiten).
Unsere erste Station nach der Pause war ein kleiner Raum, wo uns eine Frau alles erklärt hat: Wo wir jetzt sind, wer wo sitzt und wie wir uns zu verhalten haben.
Anschließend war es dann soweit und wir gingen in den Plenarsaal. Dort konnten wir uns das „Babygeschrei“ der Abgeordneten anhören. Das klingt übertrieben, war aber so! Jeder der Abgeordneten, der mit dem Thema Energiepreise nichts zu tun hatte, machte, was er wollte (Zeitung lesen, Kaffee trinken oder eben Schuhe auf Amazon bestellen) und es gab keine Sekunde, in der die „Riesenbabys“ von der AfD nichts einzuwenden hatten. Dennoch war es höchst interessant und informativ.
Nachdem unsere Zeit vorbei war, verließen wir den Saal und gingen in einen Raum, in welchem wir zwei Abgeordnete befragen durften. Diese Abgeordneten waren Dr. Weber von der AfD und Herr Schulte aus der SPD. Wir hatten leider nur 45 Minuten Zeit, deshalb konnte nicht jede Frage beantwortet werden.
Ein Schüler meiner Klasse führte mit Dr. Ralf Weber eine private Diskussion. Dies war unterhaltsam mit anzusehen, da Herr Dr. Weber anscheinend wusste, dass keiner Sympathie für ihn empfand. Würde man dieses Gespräche im Fernsehen ausstrahlen, dann hätte die AFD 10% ihrer Wähler verloren. Es hörte sich für mich so an, als würde er sich selber nicht glauben, was er sagt.
Der Abgeordnete der SPD gab (meiner Meinung nach) guten Inhalt von sich und konterte einige Aussagen des Herrn Weber. Alles in allem ein sehr interessanter Ausflug.
Marten S. (9c)





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