Menschenwürde achten


Polizei und Medienscouts klären auf

In den letzten Wochen konnte man den Medien entnehmen, welche Problematik mit der Nutzung gerade von WhatsApp, Facebook und Instagram verbunden sind. Solche Apps werden auch von vielen unserer Schülerinnen und Schüler genutzt, wenn ihre Eltern es gestatten. Digitale Kommunikation mit ihren vielen Vorteilen gehört zu unserem Alltag, allerdings auch die Gefahren. Gerade das konsequente Vorgehen der Justiz gegen die Versendung von kinderpornographischem Material durch Jugendliche in Deutschland wurde in den letzten Wochen ausführlich im Fernsehen und in der Presse dargestellt. Hierbei handelt es sich nur um die sichtbare hässliche Spitze des Eisbergs. Das Versenden von Bildern mit sexistischen, rassistischen, homophoben und geschichtsverfälschendem Inhalt scheint, zumindest von einem Teil der Jugendlichen, als normal angesehen zu werden.
Es wäre heuchlerisch und weltfremd zu glauben, dass unsere Schule in diesem Zusammenhang eine Insel der Glückseligen wäre. In erster Linie liegt es in der erzieherischen Verantwortung der Eltern, dass die Kinder zu einem kritischen Umgang mit den Sozialen Medien erzogen werden.
Im Sinne einer gelebten Erziehungspartnerschaft bedeutet es aber auch, dass wir als Schule unserer unterstützenden Aufgabe gerecht werden, d.h aufklären, warnen und im Notfall auch Maßnahmen ergreifen. Unterstützt werden wir in diesem Zusammenhang von unseren schulinternen Medienscouts und der Polizei. Ab dem 2.12.19 wird es in den 8. bis 10. Klassen für mehrere Wochen zweistündige Veranstaltungen mit Polizeioberkommissar Mathias Bartsch geben. So wird ein enger Kontakt zur Polizei aufgebaut.
Wir sehen als Schulgemeinschaft nicht weg und gehen diese gesellschaftliche Fehlentwicklung aktiv an.
Die Würde des Menschen ist das höchste Gut, welches wir schützen müssen.

(G. Mengel)





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