Geschichte


Die erste katholische Schule in Lübeck existierte bereits von 1850 bis 1938 bei der Herz-Jesu-Kirche an der Parade. Nachdem Nationalsozialisten 1938 die finanziellen Mittel entzogen, musste die Schule widerrechtlich geschlossen werden. „1942 wurde das Gebäude bombardiert und zerstört“, so Propst Franz Mecklenfeld, auf dessen Initiative sich der Förderverein zur Wiedereröffnung der Katholischen Schule Lübeck zusammengefunden hat. 

Nachdem sich das Erzbistum Hamburg für die Unterstützung der Lübecker Elterninitiative zur Schulgründung – es gab auch ähnliche Bestrebungen in Quickborn und Kiel – ausgesprochen hatte, stand zuerst die Frage der Trägerschaft im Raum. Die Wahl fiel auf Grund mehrjähriger Erfahrung in der Schulgründung schnell auf die Bernostiftung, der katholischen Stiftung für Schule und Erziehung in Mecklenburg und Schleswig-Holstein.

Bei der Suche nach einem geeigneten Standort fiel die Wahl auf die Luther-Schule in der Moislinger Allee 82. Ein Schulgebäude mit Flair, gebaut 1900 im Stil der späten Gründerzeit, 1994 komplett saniert. „Wir sind vor allem über die Nähe zur Innenstadt froh – bis zum Holstentor ist es nur ein guter Kilometer“, so Stiftungsdirektor Thomas Weßler, „dadurch ist eine gute Erreichbarkeit aus allen Richtungen gewährleistet.“ Von dem langen Weg bis zur Gründung der neuen Schule ist inzwischen eine entscheidende Strecke geschafft.

Höhepunkt der Gründungsphase und Startschuss für den Schulaufbau war die Informationsveranstaltung am 8. Dezember 2010. Der Schulleiter stellte sich und das Konzept der zu gründenden katholischen Schule vor.




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